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Bioland bei der Bäckerei Schmid in Reutlingen Rommelsbach

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BIOLAND Backwaren  
 

... Brot ist gebackene Natur

 

Die Bäckerei Schmid setzt auf Biolandprodukte und ökologischen Landbau.


100% Handwerk -100% Genuss,
für den Körper nur das Beste.

Unsere Biolandprodukte liefern Geschmack mit vielen guten Seiten.

Bioland bei Bäckerei Schmid in Rommelsbach Bioland-Vollkornbrot ist das Beste, was in der Backstube aus dem Getreidekorn entstehen kann. Zutaten ausschließlich aus ökologischem Anbau sowie der Verzicht auf industrielle Zusatzstoffe machen Bioland-Brot erst richtig vollwertig.
 

Bioland - wer steht dahinter?

Bioland ist der größte Anbauverband für ökologische Landwirtschaft in Deutschland, über 3500 Betriebe in Deutschland arbeiten unter diesem Verbands- und Warenzeichen. Seit über 30 Jahren gibt der Verband strenge Richtlinien für Landwirte und Verarbeiter heraus und kontrolliert deren Einhaltung. Gleichzeitig erfolgt eine neutrale Kontrolle auf allen Ebenen, durch staatlich beauftragte Kontrollinstitutionen. Das bedeutet, dass eine durchgehende, nachvollziehbare Kontrolle vom Landwirt über den Vermarkter bis zum Verkäufer stattfindet und dokumentiert wird.

 

Was bedeutet Bioland-Backwaren?

 

Biolandprodukte werden mit der Natur und nicht gegen sie erzeugt und verarbeitet.

  • Alle Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs stammen aus ökologischem Anbau, was von Bioland verfügbar ist, kommt von Bioland-Betrieben, sonst darf Ware aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA) verwendet werden.

    Im Ergebnis sind Bioland-Produkte...
    ...werterhaltend produziert und verarbeitet.
    ...ein Beitrag für den Schutz der Umwelt.
    ...ohne unnötiges Leiden von Mitlebewesen erzeugt.

Im Pflanzenbau werden keine mineralischen Stickstoffdünger und keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel verwendet.

  • Bei Bioland gibt es keine chemisch-synthetische Behandlung der Rohstoffe (z.B. Konservierung). Immer mehr Menschen achten auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel.


Tiere bekommen qualitativ hochwertiges Biofutter.

  • Über 50% des Futters muss vom eigenen Betrieb oder einer regionalen Kooperation stammen. Das Fischmehl ist als Futterbestandteil nicht zulässig. Importe von Billigfutter aus Entwicklungsländern sind mit den ethischen Grundsätzen von Bioland nicht vereinbar. Die Tiere werden nicht in Intensivmast großgezogen. Antibiotika werden nicht als Masthilfemittel, sondern nur im Krankheitsfall gegeben. Nach der Medikamentengabe gilt die doppelte gesetzliche Wartezeit.

Regionaler Rohwarenbezug

  • Die regionale Erzeugung unseres Bioland-Getreides gewährleistet einen transparenten Warenfluss und nachvollziehbare Transportwege, so dass das Bedürfnis der Verbraucher nach sicherer Herkunft befriedigt wird. Das Bioland-Getreide für Ihre Backwaren wird angebaut von Landwirten, die ressourcenschonend im Nährstoffkreislauf der Natur wirtschaften und ihre gesamten Betriebe konsequent nach Bioland-Richtlinien bewirtschaften.

Alle Zutaten sind garantiert ohne Genmanipulation, auch die Hefe.

  • Die Bioland-Richtlinien verbieten sowohl für die landwirtschaftliche Produktion als auch die gesamte Verarbeitung den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen.

Das volle Biokorn – der Gesundheit und Umwelt zuliebe.

  • Das Beste aus dem vollen Korn
    Das volle Getreidekorn enthält alle lebenswichtigen Nährstoffe. Die meisten Vitamine, Mineralstoffe, Fette und Ballaststoffe sitzen in den Randschichten des Korns. Getreideprodukte mit den gesamten Bestandteilen des Korns sind somit gesundheitlich wertvoller als jene, die aus Weißmehl hergestellt sind. Bei Bioland bestehen Vollkornbackwaren aus 100% Vollkorn: Ernährungsphysiologisch sehr wertvoll - sehr gesund - durch:

    • hohen Ballaststoffanteil - förderlich für die Verdauung, wirkt ausgleichend auf den Cholesteringehalt im Blut.

    • hohen Mineralstoff- und Vitamingehalt, da sich Vitamine und Mineralstoffe hauptsächlich im Keimling und in den Schalen befinden.
  • Reinheitsgebot für Bioland-Brot
  • Bioland-Brot wird aus Bioland-Getreide und weiteren Bio-Rohstoffen hergestellt. Die eingesetzten Zutaten und Hilfsstoffe dürfen weder mit gentechnischen Verfahren hergestellt noch mit Mikrowellen oder ionisierenden Strahlen behandelt werden. Für konventionelles Brot und Kleinbackwaren werden häufig Backhilfsstoffe eingesetzt, die Ascorbinsäure oder Enzyme beinhalten. Bioland setzt weder isolierte Enzyme ein, noch synthetische Ascorbinsäure und benennt alle verwendeten Brotbestandteile.

Keine Bestrahlung bei Lebensmitteln.

  • Was es bei Bioland nicht gibt:
    Die Haltbarkeit von Lebensmitteln kann durch radioaktive Strahlen verlängert werden. Diese energiereiche Strahlung stammt von radioaktivem Material (Gammastrahlung) oder wird von Maschinen erzeugt (Röntgenstrahlung oder beschleunigte Elektronen). Die Lebensmittel selbst werden durch die Bestrahlung jedoch nicht radioaktiv. Sie kommen mit der Strahlungsquelle gar nicht in direkten Kontakt. Durch Bestrahlung werden die jedem Lebensmittel anhaftenden Bakterien, die u.a. auch für den Verderb verantwortlich sind, abgetötet. Bioland lehnt die Bestrahlung von Lebensmitteln ab. Die Bestrahlung von Bioland-Produkten oder Verwendung bestrahlter Zutaten ist gemäß den Richtlinien des Verbandes grundsätzlich verboten.

    • Bestrahlte Lebensmittel täuschen dem Verbraucher durch ihren äußeren Anschein Frische vor. In Wirklichkeit finden jedoch auch dort die natürlichen Abbauprozesse von Vitaminen und anderen Nährstoffen statt.
    • Die konkreten Auswirkungen durch die Bildung freier Radikale in Lebensmitteln infolge einer Bestrahlung sind noch unklar. Man weiß jedoch, dass sie Körperzellen schädigen können.
    • Einige Vitamine sind sehr strahlenempfindlich. Die Folge: Die Vitamingehalte entsprechen nach einer Bestrahlung nur noch denen von gekochten Produkten.
    • Ungesättigte Fettsäuren – wichtig zur Verhinderung von Herz-Kreislauferkrankungen – können abgebaut werden.
    • Hygienemängel können nachträglich „korrigiert“ werden.

Keine Verwendung synthetischer Backhilfsmittel.

  • Zusatzstoffe
    Für fast jeden Zweck stehen Zusatzstoffe zur Verfügung:
    Farbstoffe für ein attraktives Aussehen, Konservierungsstoffe zur Verlängerung der Haltbarkeit, Anti-Oxidationsmittel verhindern, dass fetthaltige Produkte „ranzig“ werden, Geschmacksverstärkter betonen den Eigengeschmack oder helfen, einen unerwünschten Geschmack zu überdecken. Auf die Qualität des landwirtschaftlichen Ausgangsproduktes kommt es also immer weniger an, denn Qualitätsmängel lassen sich relativ einfach mit chemischen Mitteln überdecken. Wie ist die Verwendung von Zusatzstoffen zu bewerten:

    • Die gesetzlich zugelassenen Zusatzstoffe gelten zwar nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand als gesundheitlich unbedenklich; die tatsächliche Gesundheitsgefahr stellt sich jedoch oftmals erst nach Jahren der Verwendung heraus.
    • Besonders für die wachsende Zahl von Allergikern bedeuten Zusatzstoffe eine potentielle Gefahr.
    • Viele Zusatzstoffe wie beispielsweise Farbstoffe oder Geschmacksverstärker sind überflüssig und tragen sogar zur Verbrauchertäuschung bei, wenn sie eine natürliche Farbe bzw. einen natürlichen Geschmack des Lebensmittels vortäuschen sollen.

    Wie geht Bioland mit Zusatzstoffen um? Über 300 Zusatzstoffe sind bei der Lebensmittelherstellung zugelassen, die EU-Öko-Verordnung erlaubt 47 dieser kleinen Helfer (ab Dez.´07). Viele Zusatzstoffe gelten nicht nur als gesundheitlich bedenklich, sondern sind mittlerweile gentechnisch hergestellt. Daher setzt Bioland nur 25 als unbedenklich eingestufte Zusatzstoffe ein. Zum Beispiel sind Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel (Ausnahme geschwefelter Wein) tabu. Salz ohne unzulässige Rieselhilfsmittel, z.B. reines Meersalz, jodiertes Speisesalz muss als solches gekennzeichnet werden. Bioland verwendet nur natürliche Treibmittel: Natursauerteig, Hefe und Backferment. Eine aktuelle Liste der bei Bioland erlaubten Zusatzstoffe finden Sie unter: www.bioland.de

Bioland ist für seine strengen und weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausreichenden Richtlinien bekannt.

  • Die Kontrolle der Erzeuger
    Landwirte, Gärtner, Winzer und Imker müssen ganzjährig alle Bewirtschaftungsmaßnahmen dokumentieren und in einem Betriebsprotokoll eintragen. Aufgrund dieser Daten werden in den Betrieben dann folgende Bereiche geprüft:

    • Nutzung der Felder und deren Erträge
    • Verbrauch an Naturdünger, Futtermitteln und Präparaten zur Pflanzenstärkung (was und wie viel)
    • Einkauf von Saatgut, z.B. ungebeizt, gentechnikfrei, in der Regel Biosaatgut
    • Verkauf auf dem Wochenmarkt / im Hofladen
    • Ver- und Zukauf von Tieren - aus ökologischer Haltung
    • Artgerechtheit des Tierhaltungssystems
    • Verwendung von Tiermedikamenten und Einhaltung einer Wartezeit – doppelt so lange, wie gesetzlich vorgeschrieben

    Die Kontrolle der Verarbeiter
    Für Bioland-Verarbeiter, z.B. Bäckereien, Fleischereien, Molkereien und Mühlen gelten spezielle Verarbeitungsrichtlinien. Die wichtigsten Kontrollkriterien sind:

    • Protokollierung des Warenein- und –verkaufs (was wurde wo und in welcher Menge ver- bzw. gekauft?)
    • Verwendung von Ökozutaten, die von Bioland zugelassen sein müssen
    • Beschränkung des Zusatzstoffeinsatzes, nur 26 unbedenkliche Stoffe sind zugelassen,
    • Einsatz von Verarbeitungshilfen natürlicher Herkunft, z.B. Bienenwachs
    • vollständige Kennzeichnung aller verwendeten Zutaten
    • bei Mischangeboten: klare Trennung konventioneller Ware und ökologischer Ware
    • werterhaltende Verfahren und Verzicht auf chemische Lagerschutzmittel
    • Einhaltung hoher Qualitätsstandards
    • Verwendung umweltverträglicher Verpackungen und möglichst kurze Transportwege

Warum sind Bioland-Produkte teurer?

  • Bioland lässt keine Teilumstellung zu, der gesamte landwirtschaftliche Betrieb muss nach den Bioland - Richtlinien betrieben werden.
    • geringere Erträge, im Ackerbau durchschnittlich die Hälfte der konventionellen Erträge.
    • höherer Arbeitsaufwand z.B. durch mechanische Unkrautbekämpfung
    • höheres Risiko eines Totalausfalls
    • reine Dinkelsorten vom Urtyp, Oberkulmer Rotkorn und Ostro die ertragsschwächer sind.
    • teure, hofeigene, biologisch erzeugte Futtermittel
    • höherer Arbeits- und Kostenaufwand durch artgerechte Tierhaltung
    • betriebsflächengebundene Tierhaltung verbietet Massenhaltung
     
  Weitere Informationen zu Bioland erhalten sie unter www.bioland.de